Das Personaldilemma der Zukunft – am Beispiel des öffentlichen Dienstes

Das Personaldilemma der Zukunft – am Beispiel des öffentlichen Dienstes

Datum: 20.01.2020 | Kategorie(n): Allgemein


Deutschland profitiert von seiner gut strukturierten Verwaltung mit in der Regel gut ausgebildeten Mitarbeitenden. Für die meisten Bürger/innen sind Verwaltungsakte selbstverständliche Dienstleistungen, die sie in guter Qualität in Anspruch nehmen. Das ist man gewohnt. Doch ist das auch noch in Zukunft so? Wie wirkt der demografische Wandel in den öffentlichen Verwaltungen? Der Vorteil des demografischen Wandels ist, dass der Bürokratie- und damit der Verwaltungsabbau kommen werden. Simple statistische Daten, die die Bertelsmann Stiftung 2016 in einer Studie aufbereitet hat, belegen dies: Danach waren 2014 26,5 Prozent aller in den kommunalen Behörden Deutschlands Tätigen älter als 55 Jahre. Diese Menschen scheiden nach geltendem Renten- bzw. Pensionsrecht bis spätestens 2026 aus dem Berufsleben. Doch wer rückt nach? Denn nur 12,8 Prozent der in den Kommunalverwaltungen Beschäftigten waren 2014 unter 30 Jahre. Der Ruf nach mehr Personal greift damit nicht mehr. Doch sind Lösungen vorausgedacht worden? Oder werden Lösungsideen gar verknüpft mit anderen Entwicklungen, zum Beispiel der Digitalisierung? Dieser Beitrag ist als Aufsatz im von Andreas Schmidt herausgegebenen Handbuch „Verwaltung, eGovernment und Digitalisierung – Grundlagen, Konzepte, Anwendungsfälle“ (Wiesbaden 2019, Springer Vieweg Verlag) im November 2019 erschienen.

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