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Prozessberatung/ -gestaltung

Die Herausforderungen der Zukunft – Demografie, Digitalisierung, Diversität, Dekarbonisierung und Demokratie – werden dann positiv gestaltet werden können, wenn der Schulterschluss von Betroffenen, Beteiligten und Expert*innen gelingt. Damit verbunden sind in der Regel partizipativ ausgestaltete Prozesse, die es zu konzipieren, zu moderieren und sorgfältig zu dokumentieren gilt.

Die damit verbundene Herausforderung bedingt, dass diese Themen nicht mehr nebeneinander gedacht und gesteuert werden können. Die Corona-Pandemie hat zudem diese Themen und ihre Wirkungen in die Gesellschaft eher verdeckt. Sie kommen nach der Pandemie mit Macht auf uns zu und wollen gleichzeitig gestaltet werden. Die Steuerung dieser Prozesse wird komplexer, die inhaltlichen Aspekte verdichteter und die zu beteiligenden Akteur*innen vielfältiger.

Seit rund 20 Jahren begleite ich Städte, Verbände, Unternehmen, Organisationen oder Einrichtungen, wenn sie bestimmte Themen inhaltlich, zukunftsorientiert, partizipativ und zielgerichtet gestalten wollen. Ein guter Beteiligungsprozess sollte nicht länger als ein Jahr dauern. Als gelingende Erfolgsfaktoren bewahrheiten sich die Kompetenzen der Prozessberatung, -begleitung sowie -steuerung, die inhaltliche Kompetenz, die moderative, methodische und kommunikative Kompetenz sowie die (kommunal-)politische Kompetenz. Kompetenzen, die sich in meiner Person erfahrungsgestärkt bündeln.

Ein Beispiel für eine solche umfängliche Prozessbegleitung ist die Stadt Aschaffenburg, die sich nicht nur auf den Weg gemacht, nachhaltiger zu werden, sondern auch die Prozesse der Verwaltung strategisch zu steuern. Wie kann eine zu entwickelnde Nachhaltigkeitsstrategie in den Steuerungskreislauf einer modernen Verwaltung mit 1.600 Beschäftigten Eingang finden und im Alltagshandeln berücksichtigt werden und wie können diese Erkenntnisse in den Prozess der Haushaltsaufstellung münden?

Ein Beispiel für einen umfassenden partizipativen Prozess bietet die Gemeinde Pfedelbach mit Ihrem Projekt „Pfedelbach 2037“. Die örtlichen Vorstellungen der Bürger*innen sind in fünf Zukunftsworkshops entwickelt und dann zu einem Gemeindeentwicklungskonzept gebündelt worden. Dieser Prozess kann auf der Seite der Gemeinde Pfedelbach nachvollzogen werden.

Als aktuelles Beispiel für eine Organisation oder einen Verband dient der ‚Bundesverband Herzkranke Kinder e. V.‘, der erleben muss, dass immer mehr herzkranke Kinder nicht operiert werden können, weil das intensivmedizinische Pflegepersonal an den Kliniken fehlt. Welche Ideen sind hier denk- und gangbar, um diese Herausforderung zu meistern? Zuletzt ist im Februar 2026 eine Fachtagung zu den Möglichkeiten der Digitalisierung in Köln von mir konzipiert, vorbereitet, moderiert und dokumentiert worden.